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Der Sinn einer Fairtrade Town liegt darin, dass eine ganze Stadt den fairen Handel unterstützt und somit benachteiligte Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika fördert und ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen verbessert. Diese Kampagne wurde 2005 in Großbritannien gestartet und hatte bereits große Erfolge in 17 Ländern. Die Kampagne Fairtrade-Towns wird von TransFair getragen und bringt unterschiedliche Akteure aus Handel, Politik und Zivilgesellschaft zusammen. Die ökonomischen, sozialen und ökologischen Standards im Fairen Handel ermöglichen gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mehr Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit in das eigene Handeln zu integrieren.
Um „Fairtrade-Stadt“, „Fairtrade-Kreis“ oder „Fairtrade-Gemeinde“ zu werden, müssen insgesamt 5 Kriterien erfüllt werden, die durch den TransFair e.V. geprüft werden. Der Titel „Fairtrade-Stadt“ (bzw. Gemeinde/Kreis) wird zunächst für zwei Jahre vergeben. Nach Ablauf dieser Zeitspanne erfolgt eine Überprüfung, ob die Kriterien weiterhin erfüllt sind.
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Die fünf Kriterien um eine „Fairtrade-Stadt“ zu werden sind:
Ratsbeschlusses zur Verwendung von Fairtrade-Produkten in öffentlichen Sitzungen
Bildung einer Steuerungsgruppe
Fairtrade-Produkten im Einzelhandel und in der Gastronomie
Verwendung von Fairtrade-Produkten in öffentlichen Einrichtungen
Berichterstattung der lokalen Medien
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 Quelle: TransFair e.V.
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